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Röhrda gehörte zu den ersten Siedlungsplätzen im Ringgau. Die Lage über der Talsohle ( über dem Sumpf) und das Vorhandensein von zwei Quellen, nämlich dem
Aschenborn und dem Martinsborn, begünstigten die Siedlungsgründung. |
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Das große Gehöft in der Nachbarschaft besteht aus einem massiven dreigeschossigen Wohnturm mit Giebel und Satteldach über einem gewölbten Keller und war einst vom Wasser umflossen.Die Landeshoheit über Röhrda war jahrhundertlang geteilt: Eine Hälfte gehörte derer von Boyneburg, die der Landgraf von Hessen erst 1803 vollständig erwarb und in Privatbesitz überführte. Der andere Teil mit dem Rittergut war kurpfälzisches Lehen der Herren von Falcken (um 1350 erstmals erwähnt) und wies ab der Mitte des 16. Jahrhunderts verschiedene Besitzer auf. Um 1530 wurde der halbe Ort durch einen Brand zerstört. |
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